Erklaerung von Umweltgesetzen und Fachbegriffen wie ElektroG, BattG, VerpackG und WEEE.

Reverse Logistik

Reverse Logistik und Rückführungslogistik sind Überbegriffe für die Planung, Steuerung und Durchführung logistischer Prozesse bei denen Güter in umgekehrter Lieferkette vom Endkunden weglaufen. Dies ist normalerweise nach Reklamation, Defekt und Nutzungsende der Fall, wenn Produkte der Reparatur, häufiger aber zur Wiederverwertung und Entsorgung zugeführt werden. Dazu gehört die Abholung, der Umschlag, der Transport aber auch die Wiederaufbereitung, die Reparatur oder die Entsorgung der Produkte. Aber auch Lagerung und Transport der im Recyclingprozess aus den Produkten gewonnenen Materialien. Ziele der reversen Logistik für die Unternehmen sind einerseits die Schonung der natürlichen Ressourcen und die Schließung der Wertstoffkreisläufe, andrerseits aber auch die Gewinnmaximierung und die Kundenzufriedenheit.

Aspekte reverser Logistik

Bei hpm sind reverse Logistik und Rückführungslogistik unser tägliches Geschäft. Unsere Experten beraten Unternehmen und erarbeiten Prozesse, um kontinuierlich anfallende Rückläufe nachhaltig abzutransportieren und zu verwerten. Dazu zählen zum Beispiel benutzte Verpackungen und Verpackungsmaterial, Rückläufer im Rahmen der Produktverantwortung als Hersteller und andere Gewerbeabfälle. Andererseits unterstützen wir Unternehmen auch bei individuellen Projekten mit dem Abfallmanagement bei Anlagenrückbau, Austausch von Elektrogeräten und Ionisationsrauchmeldern, sowie dem sicheren vernichten von Prototypen und Vorserien. Ein zentraler Aspekt reverser Logistik ist dabei das Erfüllen der rechtlichen Vorgaben , was Trennung, Transport, Lagerung und Recycling betrifft. Nicht nur die Umsetzung, sondern auch die entsprechenden Dokumentationen müssen jederzeit einer Kontrolle standhalten.

Bei der “einfachen” reversen Logistik von Retouren, Reparaturfällen und Mehrwegbehältern sind die Anforderungen an Unternehmen vor allem Fragen von wirtschaftlich optimalem Transport und Lagerung. Bei konventionellen Retouren sind Volumen und Timing die entscheidenden Planungsfaktoren im Management der reversen Logistik.

Die rechtlichen Vorgaben und Fragen der Umweltverträglichkeit greifen dagegen besonders bei der Entsorgung von Elektroaltgeräten, Batterien oder generell strahlenden und giftigen Gewerbeabfällen mit aufwendigerer Rückführungslogistik. Auch hier sind Volumen und Timing in den Prozessen wichtig. Hinzu kommen im Management aber verstärkt die richtige Trennung der Bestandteile, die Eignung von Behältern, Fahrzeugen und Lagerraum und nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit zuverlässigen und zertifizierten Recycling- und Entsorgungsbetrieben.

Lösungen für die Praxis

Gerade in den Fällen, in denen regelmäßig aufwendigere Rückführung und Entsorgung nötig sind, lohnt es sich die reverse Logistik zusammen mit dem nötigen Umweltmanagement zu sehen und eine ganzheitliche Lösung für den Betrieb zu finden, in der die aufwendigen Prozesse nicht nur reibungsarm und ökonomisch, sondern zugleich rechtssicher und umweltschützend zu geschlossenen Recycling-Kreisläufen gestaltet sind. In der Praxis finden wir oft unzureichend verbundene Einzellösungen vor, wo eine sorgfältig geplantes Gesamtlösung besser wäre.

Gerade in innovativen Bereichen muss die reverse Logistik in der Praxis rechtzeitig vorbereitet und gestartet werden. Planung und Aufbau der Rückführungslogistik sind keine nachgelagterten Aufgabe, sondern Teil einer erfolgreichen Produktentwicklung . In der Elektromobilität ist beispielsweise der Umgang mit defekten Akkus und Batterien bereits geregelt und hpm mit eigenen Forschungsprojekten von Anfang an im Boot. Denn es ist wichtig von Anfang an Partner zu haben, die alle Aspekte kennen und über ein bestehendes starkes Netzwerk verfügen.

hpm ist ihr Partner für reverse Logistik auch in schwierigen Bereichen. Gemeinsam finden wir eine sichere Lösung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch.

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