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Mehr volle Teilhabe in der Arbeitswelt: Einmaliges Projekt im Elektro- und Elektronikgeräterecycling

Oberbürgermeister der Stadt Celle eröffnet RückBauZentrum für Elektro- und Elektronikaltgeräte

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Celle, die Lebenshilfe Celle gGmbH und Hellmann Process Management GmbH & Co. KG (HPM) setzen neuen Meilenstein in der mehr als 20jährigen Kooperation. Das Projekt schafft ca. 25 Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung aus den Celler Werkstätten der Lebenshilfe in einem arbeitsmarktnahen Umfeld. Sie erhalten damit mehr direkte Teilhabe am Arbeitsleben und werden in ihrer Gesamtpersönlichkeit gefördert. Durch die Zentralisierung der Rückgabemöglichkeit von Elektro- und Elektronikaltgeräten für Bürger und Gewerbetreibende werden Arbeitsprozesse neu strukturiert und die Logistik optimiert. Die Kombination aus händischer Zerlegung und hochwertiger Recyclingtechnologie sichert wertvolle Sekundärrohstoffe und schont so die natürlichen Ressourcen.

Celle. 29. April 2016. Am 29. April 2016 eröffnete der Oberbürgermeister der Stadt Celle, Dirk-Ulrich Mende, das neue RückBauZentrum (RBZ) in Celle. „Das hat Gewicht! Diese besondere Form der partnerschaftlichen Zusammenarbeit ist eine einmalige Kooperation und sollte bundesweit als vorbildlich gelten“, sagte Mende. „Gemeinsam mit Hellmann Process Management und der Lebenshilfe Celle haben wir bereits vor 20 Jahren eine Vorreiterrolle in der Demontage von Elektro- und Elektronikaltgeräten eingenommen“, so Tobias Woeste, Geschäftsführer Zweckverband Abfallwirtschaft Celle.
Das RBZ für die händische Demontage von Elektro- und Elektronikaltgeräten bietet insgesamt ca. 25 Arbeitsplätze. HPM, der Zweckverband Abfallwirtschaft Celle und die Lebenshilfe Celle gehen in dem bisher einmaligen Projekt einen elementaren Schritt in Richtung mehr Teilhabe in der Arbeitswelt.

„Als Umweltdienstleister ist es unser Bestreben nachhaltige Entsorgungskonzepte anzubieten. Durch die händische Zerlegung gewinnen wir wichtige Sekundärrohstoffe, die für die Neuproduktion dringend benötigt werden. Zudem sehen wir es als unsere Verantwortung, nicht nur im Sinne des geltenden Gesetzes, des sog. ElektroG, dass gemeinnützige Einrichtungen bei der kommunalen Entsorgungswirtschaft eine wichtige Rolle spielen sollten. Am Beispiel Celle wird eindrucksvoll dokumentiert, wie unter wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten, verantwortungsvolles und nachhaltiges Recycling funktionieren kann“, erklärt André Pohl, Geschäftsleiter HPM.

Darüber hinaus setzen die drei Kooperationspartner weitere Maßstäbe bei der Rückgabe von Elektro- und Elektronikaltgeräten gemäß dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG). Bisher fanden die Zerlegung der Elektro-altgeräte und das Sortieren der Einzelteile in der Betriebsstätte der
Lebenshilfe in Bergen, ca. 25 Kilometer von Celle entfernt, statt. Durch den neuen Standort werden die Rückgabemöglichkeiten für Bürger und Gewerbetreibende zentralisiert und die Rückgabe vereinfacht. Die händische Zerlegung sichert wertvolle Sekundärrohstoffe und schont so natürliche Ressourcen.

Über die Kooperationspartner:

www.zacelle.de
www.lhcelle.de

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