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Kampagnenstart: eSchrott Recycling – „Nicht für die Tonne“

Hellmann Process Management startet Informationskampagne zum Thema eSchrott Recycling im Elektrofachhandel

Osnabrück. 04.06.2014. Der Osnabrücker Umweltdienstleister Hellmann Process Management GmbH & Co. KG (HPM) hat am Mittwoch, den 4. Juni 2014 beim Elektrofachhändler Busmann OHG in Osnabrück eine Wanderausstellung zum Thema "eSchrott Recycling" eröffnet. Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), und Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, haben dafür gemeinsam mit André Pohl, Geschäftsleiter von Hellmann Process Management, das obligatorische rote Band zerschnitten. Mehrere Fachhändler aus Osnabrück und der Region Ostwestfalen-Lippe werden die Ausstellung im Laufe eines Jahres präsentieren. In Berlin ist die Abschlusspräsentation der Ausstellung geplant bevor sie bundesweit auf Reise gehen soll.


"Wir wollen die Konsumenten über die korrekte Entsorgung ihrer Elektroaltgeräte informieren, um die Sammelquoten in Deutschland zu erhöhen und den zukünftig steigenden Anforderungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes gerecht zu werden", sagt André Pohl, Geschäftsleiter HPM. "Mit unserer kostenlosen Recyclingsuche-App "eSchrott" bieten wir den Bürgern dafür schon jetzt ein geeignetes Informationstool."

Deutschlandweit werden laut Umweltbundesamt rund 800.000 Tonnen Elektroschrott im Jahr gesammelt. Doch fallen durch immer kürzere Produktlebenszyklen und stetige Innovationen immer mehr Elektroaltgeräte an. Bis 2020 rechnet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit allein in Europa mit einer Verdoppelung des Elektroschrott-Aufkommens.

"Die Verkaufszahlen von Elektrogeräten klettern stetig nach oben und immer häufiger werden sie nach nur kurzem Gebrauch wieder entsorgt. Dabei haben ihre Bestandteile eine lange Lebensdauer und einen hohen Wertstoffgehalt. Um die unverzichtbare und wertvolle Rohstoffquelle zu erhalten und die Wertstoffe wieder in den Produktionskreislauf zu bringen, sind eine richtige Entsorgung der Geräte und ein fachgerechtes Recycling sehr wichtig", sagt Bottermann.

Den Hingucker der Ausstellung stellt ein Augmented-Reality Spiel dar, bei dem der Spieler Elektroaltgeräte erkennen und richtig entsorgen muss. Denn wie schon der Claim der Ausstellung sagt, ist eSchrott "Nicht für die Tonne". Dem Spieler wird - durch Computertechnik unterstützt - suggeriert, dass verschiedene Objekte auf ihn zufliegen. Er selbst wird dabei zur Spielfigur und kann die Objekte mit seinen Handflächen greifen und steuern. Auf spielerische Weise wird so für das Thema sensibilisiert.

An einer weiteren Station der Wanderausstellung erklärt ein junger Mann anhand eines Films den Recyclingprozess eines Elektrogerätes. Über anschauliche Grafiken werden Zahlen und Fakten zur Bedeutung des eSchrott Recyclings und dessen Konsequenzen dargeboten. Auf emotionale Weise werden dem Besucher an der Station "Call to Africa" die Folgen des illegalen Exports von Elektroaltgeräten vermittelt. Über einen Telefonhörer schildern zwei Jugendliche, die auf der Schrotthalde bei Accra, der Hauptstadt Ghanas, leben, ihre Schicksale.

Um schnell und einfach die nächstgelegene Sammelstelle für den eigenen Elektroschrott zu finden, wird dem Besucher auf einer weiteren Ausstellungsfläche die kostenlose Recyclingsuche-App "eSchrott" empfohlen.

Mit der interaktiven und multimedialen Ausstellung vermittelt Hellmann Process Management Hintergründe und Anreize für eine fachgerechte Entsorgung von ausrangierten Elektrogeräten. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert dieses Vorhaben, das sich besonders an Jugendliche und Verbraucher von Elektrogeräten, aber auch an den Handel richtet. Ziel ist es, das Bewusstsein für das Thema Altgeräte-Entsorgung in der Bevölkerung zu erhöhen und die Sammelquoten von Elektroaltgeräten zu steigern. Begleitet wird die Wanderausstellung von einer Internetpräsenz sowie einer Facebook-Seite.

Hintergrund des Projektvorhabens ist die mangelnde Informationspolitik zu dem Thema Entsorgung von Elektroaltgeräten und die damit verbundene Tatsache, dass immer noch viel zu viele Elektroaltgeräte über die Restmülltonnen entsorgt werden. Damit gehen nicht nur wichtige Sekundärrohstoffe für den Recyclingkreislauf verloren, sondern die enthaltenen Schadstoffe gelangen ungehindert auf die nächste Deponie.

Jeder interessierte Bürger ist herzlich eingeladen, die Wanderausstellung zu besuchen. Weitere Informationen zum Thema eSchrott Recycling sowie die Termine zur Wanderausstellung finden Sie unter: www.elektroG.de

Kontakt:
Hellmann Process Management GmbH & Co. KG
Christine Schawe
Tel.: 0541 40898-162
Mail: cschawe@de.hellmann.net

Download Pressemitteilung (PDF)
Pressebild Ausstellungseröffnung
(Bildunterschrift: Oliver Balke, Geschäftsführer von Busmann OHG, Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück und André Pohl, Geschäftsleiter von Hellmann Process Management, eröffnen offiziell die Wanderausstellung "eSchrott Recycling".)
Pressebild Ausstellungseröffnung
Bildunterschrift: Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, sortiert Elektroschrott im interaktiven Augmented Reality-Spiel. Dr. Heinrich Bottermann, Oliver Balke und André Pohl verfolgen interessiert den Spielablauf.)
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