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Gelebte Inklusion: 20 Jahre Kooperation mit der Lebenshilfe Celle

Stand: 25. Juli 2014

Seit 20 Jahren arbeitet der Zweckverband Abfallwirtschaft Celle in Kooperation mit dem Umweltdienstleister Hellmann Process Management und der Lebenshilfe Celle. Hierbei geht es um die Entsorgung und Demontage von Elektroaltgeräten. Jetzt sorgt ein gemeinsamer Neubau für einen weiteren Meilenstein: In dem Gebäude entstehen zwei neue Außen-Arbeitsgruppen.

In einem Interview beschreiben Herr Mäurer, Geschäftsführer Zweckverband Abfallwirtschaft Celle, und André Pohl, Geschäftsleiter Hellmann Process Management, die Kooperation und zukünftige Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Celle.

Herr Mäurer, in welchem Bereich arbeiten Sie mit der Lebenshilfe Celle zusammen?
Gemeinsam mit unserer Partnerfirma Hellmann Process Management arbeiten wir bereits seit ungefähr 20 Jahren mit der Werkstatt der Lebenshilfe Celle im Bereich Elektro-Altgeräteverwertung zusammen. Damals haben wir mit der Demontage von Fernsehern begonnen - zu einer Zeit, als das Recycling solcher Geräte noch komplett unüblich war. In diesem Bereich haben wir eine Vorreiterrolle übernommen.

Eine Frage an Herrn Pohl: Aus welchem Grund setzen Sie auf eine Zusammenarbeit mit dem Zweckverband und der Lebenshilfe?
Als Entsorgungsdienstleister für die Elektro- und Elektronikbranche ist es unser Bestreben, wirtschaftliche und nachhaltige Entsorgungskonzepte anzubieten. Durch die händische Zerlegung durch die Lebenshilfe gewinnen wir aus den Elektroaltgeräten wichtige Sekundärrohstoffe, die für die Neuproduktion dringend benötigt werden. Zudem sehen wir es als unsere Verantwortung, gemeinnützige Einrichtungen in die kommunale Entsorgungswirtschaft einzubeziehen. Am Beispiel Celle wird eindrucksvoll dokumentiert, wie unter wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten verantwortungsvolles und nachhaltiges Recycling funktionieren kann.

Herr Mäurer, wie ist die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe organisiert? Bisher fanden die Zerlegung der Elektrogeräte und das Sortieren der Einzelteile in einer Betriebsstätte der Lebenshilfe in Bergen, ca. 25 Kilometer von Celle entfernt, statt. Zurzeit planen wir aber gemeinsam mit unserer Partnerfirma direkt auf dem Betriebsgelände des Zweckverbandes einen Neubau, in dem zukünftig die Demontage stattfinden soll.

Herr Mäurer, was ändert sich durch diesen Neubau?
Die Idee ist, in Zukunft die Geräte auf dem zentralen Betriebshof zu zerlegen, weil dort die meisten Geräte anfallen. Im Neubau sind insgesamt 35 Arbeitsplätze geplant, 20 bis 30 davon werden von den Mitarbeitern der Lebenshilfe Celle besetzt werden. Das heißt, wir werden mehrere Außenarbeitsplätze schaffen, an denen die Beschäftigten der Lebenshilfe direkt in unserem Unternehmen bzw. bei unserer Partnerfirma arbeiten. Für uns ist dies ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion.

Herr Mäurer und Herr Pohl, was schätzen Sie an der Zusammenarbeit?
Die Lebenshilfe war immer sehr flexibel, wenn es galt, auf die Erfordernisse des Marktes zu reagieren. Auch als Befürworter der inklusiven Gesellschaft ist die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe für uns sehr wichtig. Sie gehört zu unserem täglichen Leben und wir empfinden sie als großen Gewinn.

Das Foto zeigt: Henry Mäurer, Geschäftsführer Zweckverband Abfallwirtschaft Celle, Dr. Clemens Kasper, Geschäftsführer Lebenshilfe Celle, André Pohl, Geschäftsleiter Hellmann Process Management

 

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